Erstes selbstgebautes Kanu mit tollen Motiven besprüht
Gestern war das OroVerde-Team wieder zu Besuch bei den Bo(o)tschaftern und ihrem Lehrer Herr Peter Werner. Ein Kanu hatten die Schüler bereits fertig gebaut. Dieses sollte nun noch bunt bemalt bzw. besprüht werden.

Nachdem einige Schablonen gezeichnet und ausgeschnitten wurden, hieß es „Ran an die Graffiti-Spraydosen“.

Denn die Neunklässler der August-Macke-Schule durften mit den angefertigten Schablonen allerlei Regenwaldmotive, wie die unterschiedlichsten Blätter und Tiere, in tollen Dschungel-Farben auf das selbst gebaute Kanu sprühen.
Neben der großen Artenvielfalt des Regenwaldes sollte jedoch auch die Zerstörung des Waldes auf dem Boot dargestellt werden. Ab der Hälfte der Kanulänge wurden also Baumstümpfe, Kettensägen und Bagger gesprüht.
Eine Hälfte zeigt nun den Artenreichtum und die Schönheit des Regenwaldes…

… und die andere die Zerstörung und Trostlosigkeit.

Ich finde, ihr habt das richtig gut hinbekommen! Das Boot sieht schon sehr beeindruckend aus! Nun fehlt nur noch ein Slogan, denn auf das Kanu soll schließlich noch eine aussagekräftige Botschaft! Ich bin schon sehr gespannt, was für Botschaften euch so einfallen!
Bis dahin viel Erfolg und Spaß dabei,
eure Kirstin
Die Bo(o)tschafter
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kirstin am 26.05.2011:
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kirstin am 11.05.2011:
Ein Tag mit den Bo(o)tschaftern im Wald
Gestern waren wir mit den Bootschaftern der August-Macke-Schule in der Waldau. Die Waldau gehört zum Bonner Stadtwald und ist Teil des Waldgebietes Kottenforst. Mit dabei war neben Herrn Peter Werner und Vera Pfister von OroVerde auch der Waldexperte Herr Manfred Hören. Die Schüler haben sich vor unserem Waldtag über heimischen Baumarten wie Buchen, Fichten, Eichen, Birken und Ahorne informiert und in Zweiergruppen kleine Steckbriefe erstellt. Diese Gruppen haben sich „ihren Baum“ mit einem Stammdurchmesser von ca. 15cm ausgesucht und mit einem Bändchen markiert.

Herr Hören hat uns dann gezeigt, wie man einen Baum richtig fällt. Ich fand es schon beeindruckend wie schnell eine 60 Jahre alte Fichte gefällt werden kann!

Nun waren die Schüler selbst dran, die ausgesuchten Bäume zu fällen. Mit Handsägen bewaffnet legten wir los. Dabei haben alle gemerkt, dass es ganz schön viel Kraft benötigt, einen Baum zu fällen.
Die Bäume haben wir natürlich nicht ohne Grund gefällt und in kleinere Stücke zersägt: Sie werden von den Schülern in der Schule weiter verarbeitet. Im Laufe des Tages konnten die Schüler ein paar Informationen über die jeweiligen Bäume erzählen. Da waren einige interessante Infos dabei!

Neben den Informationen über die verschiedenen Baumarten, Aufforstung und den Nutzen des Waldes, erfuhren die Schüler auch, was nachhaltige Forstwirtschaft ist: Wenn man dem Wald einen Baum entnimmt, muss man auch wieder für Ersatz sorgen. Also pflanzten wir kleine Bäume, die an unvorteilhaften Standorten gewachsen sind, an bessere Standorte um. Dabei wurden vier Mal so viele Bäume gepflanzt wie gefällt wurden. So werden wahrscheinlich genau die Anzahl der gefällten Bäume wieder genauso hoch wachsen.
Mir hat dieser Waldtag richtig gut gefallen! Es hat mir viel Spaß gemacht mit euch!
Bis bald,
eure Kirstin -
Kathrin am 21.01.2011:
Auf der Suche nach dem Tropenholz – ein Besuch im BaumarktTreffpunkt: Hellweg BaumarktOrtszeit: 9:00 Uhr Um 9:00 Uhr ging’s los. In Kleingruppen begann unsere Holzsuche im Baumarkt um die Ecke.Ich fand es schon erstaunlich, wie viele verschiedene heimische und tropische Holzsorten alleine in nur einem Baumarkt zu finden sind. Leider habe ich einige Deko-Artikel, zum Beispiel Holzkugeln und Blumenkästen, aus Tropenholz gefunden, die kein FSC-Siegel hatten! Gartenmöbel aus tropischem Eukalyptusholz gab es auch – aber da war immerhin ein FSC-Siegel dran!

Nach dem Baumarktbesuch sind wir noch mit einem Experten in den Wald gegangen. Er hat uns erzählt, wie die Waldwirtschaft in Deutschland funktioniert und uns dann noch einige heimische Hauptbaumarten im Wald gezeigt.

Spannend war, dass die Fichte, die im Kottenforst in großen Mengen steht, eigentlich überhaupt nicht hierhin gehört. Aber warum steht sie dann da? Ein Fehler der Forstwirtschaft, sagte uns der Experte. Na gut, jeder macht halt mal einen Fehler.


Aber trotzdem wird aus so einer kleinen Pflanze (links) nach 60-70 Jahren einmal so ein großer Baum (rechts).
Einsetzender Regen beendete dann unseren Waldspaziergang ein wenig früher als geplant. -
Vera am 24.11.2010:
Tropenholz im Test: Die Nagelprobe
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Vera am 24.11.2010:
So ging es los …






